Metalinsen sollen die Fotografie für immer verändern

Published by: 0

Die Schärfe und Qualität eines Fotos wird nicht nur vom Sensor, sondern auch dem Objektiv einer Kamera bestimmt. Forscher der Universität Harvard arbeiten nun an Linsen aus Metamaterial, die Glasoptiken ersetzen sollen. Die sind so dünn wie Papier und bestehen aus mikroskopischen Stäbchen.

Regelmäßig neue Updates aus dem WIRED-Kosmos!

Die Schärfe und Qualität eines Fotos wird nicht nur vom Sensor, sondern auch dem Objektiv einer Kamera bestimmt. Forscher der Universität Harvard arbeiten nun an Linsen aus Metamaterial, die Glasoptiken ersetzen sollen. Die sind so dünn wie Papier und bestehen aus mikroskopischen Stäbchen.

Die Hersteller von Smartphones arbeiten daran, die Kameras ihrer Geräte stetig weiter zu verbessern. Das iPhone X, Google Pixel 2 und Samsung Galaxy S8 liefern schon optisch beeindruckende Aufnahmen. Allerdings reichen die dennoch nicht gänzlich an eine Spiegelreflex- oder Systemkamera heran. Denn vor allem die dicken Glaslinsen der Wechselobjektive sind ein bestimmender Faktor für Lichtempfindlichkeit, Schärfe und nicht zuletzt Schärfentiefe, welche die Smartphone-Hersteller mit Software zu emulieren und kompensieren versuchen. Mit einer Entwicklung von Forschern der Harvard University könnte das in den kommenden Jahren jedoch überflüssig werden. Die Wissenschaftler haben Linsen entwickelt, die kein Glas benötigen und dadurch unvorstellbar dünn und klein sein können.